Aktuelles Recklinghausen

Den prominenten Besucher begrüßten außerdem Bürgermeister Christoph Tesche, Polizeipräsidentin Friederike Zurhausen und Landrat Bodo Klimpel. Initiiert hatte den Besuch der ehemalige CDU-Bundestagsabgeordnete Michael Breilmann, der sich in seiner Zeit im Bundestag als Berichterstatter für jüdisches Leben und die Bekämpfung des Antisemitismus engagierte. Vor seinem Besuch in Recklinghausen hatte Dr. Schuster auf Einladung von Michael Breilmann auch das Jüdische Museum Westfalen in Dorsten besucht.
Nach einem Rundgang durch die Synagoge, die angeschlossene Bibliothek und die Seminarräume, bot sich bei einem gemeinsamen Mittagessen die Gelegenheit zum Austausch mit dem prominenten Besucher. „Ich habe die Gelegenheit genutzt, um Dr. Schuster die ausgeprägte Gedenkkultur unserer Stadt vorzustellen. Besonders angetan zeigte er sich von unserem Konzept, bei verschiedenen Veranstaltungsformaten immer wieder auch Schulen eng einzubeziehen, um bei Kindern und Jugendlichen früh ein Bewusstsein für die Bedeutung von Toleranz und Vielfalt zu schaffen“, sagte Christoph Tesche. Außerdem betonte der Bürgermeister: „Die Stadt Recklinghausen und die Jüdische Kultusgemeinde stehen geschlossen für eine offene und tolerante Gesellschaft. Sie setzen gemeinsam ein klares Zeichen gegen Rassismus, Antisemitismus und jegliche Form der Ausgrenzung. Das wird auch in Zukunft so bleiben.“
Foto (Stadt RE): Gemeinsam mit dem Gemeindevorsitzenden Dr. Mark Gutkin (r.) begrüßten Christoph Tesche, Michael Breilmann, Friederike Zurhausen und Bodo Klimpel Dr. Josef Schuster in der Synagoge.