Klimaanpassung - Klimamap

Die Stadt Recklinghausen entwickelt ein Konzept zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels. Damit Bürger daran mitwirken können, hat die Stadtverwaltung eine Online-Bürgerbeteiligung gestartet. Alle Bürgerinnen und Bürger können mitmachen und Anregungen einbringen.


Und so funktioniert es: Die Klimamap zeigt eine interaktive Karte von Recklinghausen, abrufbar unter www.RE.klimamap.de.  

Klimamap Screenshot 

Noch bis Mitte Februar 2017 können die Bürger gezielt verschiedene Orte markieren und dazu Anregungen, Hinweise, Bedenken und Vorschläge hinterlassen sowie vorhandene Einträge lesen: Wo gibt es zum Beispiel Orte, die besonders hitzeanfällig sind? Welche Flächen drohen im Falle von Starkregen zu überfluten? Wo gab es Probleme mit Überflutungen? Welchen Einfluss haben diese Ereignisse auf die Lebensqualität? Wie schützt man beispielsweise das Haus?  Wie kann man die Klimawandelfolgen abmildern oder vermeiden? Das alles kann anonym erfolgen. Weitere Angaben, etwa zur Altersgruppe, oder ob man in Recklinghausen wohnt oder arbeitet, sind freiwillig.

Die Karte ist zoombar, sodass die besonderen Brennpunkte sofort überblickt werden können. Gleichzeitig können die Bürger die Verortung möglichst genau durchführen. Es gibt die die Symbole "Blitz", "Lampe" und "Baum". Der Blitz steht für Probleme, die Lampe für Maßnahmenvorschläge, der Baum für mögliche Baumpflanzungen. Die Symbole werden je nach Zuordnung zu Hitze/Wasser in Rot oder Blau dargestellt. Durch Klicken auf das Auswahlmenü für die entsprechende Kategorie und anschließend auf die Karte kann ein Kommentar eingefügt werden.

 
Warum die Klimamap?
Durch die Klimamap haben Bürger die Möglichkeit, am Klimaanpassungskonzept mitzuwirken. Denn bevor ein Konzept stehen kann, müssen Informationen darüber gesammelt werden, wo es zum Beispiel Orte gibt, die hitzeanfällig oder besonders betroffen von Überflutungen bei Starkregen sind. Zudem sind vielfältige Ideen aus der Bürgerschaft für das Konzept willkommen, wie man die Klimawandelfolgen abmildern oder vermeiden kann.

 
Hintergrund: Das Klimaanpassungskonzept
Logo UmweltministeriumDie Folgen des Klimawandels hat die Region Vest schon zu spüren bekommen. Vor allem Sturm, Gewitter und Starkregen bereiten Recklinghausen und anderen Städten zunehmend Probleme. Deshalb ist es umso wichtiger, gemeinsam mit den Bürgern darüber nachzudenken, wie man sich an den Klimawandel anpassen und seine Auswirkungen mindern kann.

Und hier setzt das Klimaanpassungskonzept an: Durch das Konzept soll zum einen erkannt werden, wo die Recklinghäuser Bürger schon betroffen sind. Zum anderen soll es Lösungen anbieten, durch die das Stadtklima erhalten werden kann - zum Beispiel da, wo es auch im Sommer angenehm und schattig ist. Außerdem kann mithilfe des Konzepts das Stadtklima an Orten verbessert werden, an denen Hitzestress oder Überflutungen Probleme bereiten.

Mit dem Konzept wird unter anderem untersucht, wie sich eine Zunahme der Temperatur auf städtische Wärmeinseln auswirkt, ob vorhandene Luftleitbahnen, durch die kühle und saubere Luft in die Innenstadt transportiert wird, zukünftig noch ausreichend wirksam oder ob zusätzliche Maßnahmen für Beschattung und Kühlung nötig sind. Auch das Thema „Starkregen und Überflutungen im städtischen Raum“ wird eingehend analysiert. Langfristig soll die Realisierung des Konzepts einen Beitrag zur Erhaltung eines gesunden Lebens- und Arbeitsumfeldes in Recklinghausen leisten.

 
Ausblick
Nach Abschluss der Online-Bürgerbeteiligung werden die Vorschläge und Anregungen gesichtet und ausgewertet. Die RE.klimamap bleibt auch danach online, sodass jeder im Nachhinein die Einträge noch lesen kann.

Neben dem Online-Angebot wird es für das Anpassungskonzept auch weitere Formen der Bürgerbeteiligung geben. So sind Anfang 2017 Veranstaltungen wie eine Podiumsdiskussion in der Altstadt und eine Bürgerwerkstatt geplant. Dort kann jeder Vorschläge, Kritiken und Anregungen persönlich einbringen und Fragen stellen. Zeit, Ort und Ablauf werden noch bekannt gegeben.

 

Pressemitteilungen
Online-Bürgerbeteiligung: Klimaanpassung
Bürgerbeteiligung Klimamap: Schon mehr als 40 Beiträge

 

Ihre Ansprechpartner zum Thema Klimamap und Klimaanpassungskonzept finden Sie hier.

 

 

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