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TUTTI im VEST – Der neue Jugendsinfonieorchester-Workshop für’s Vest

Zwischen 12 und 24 Jahre alt und du spielst ein Orchesterinstrument?
Dann melde dich an und sichere dir einen Platz bei  TUTTI im VEST!
Der Jugendsinfonieorchester-Workshop findet vom 24. bis 26. Mai 2024 in der Scharounschule in Marl statt.
Die Teilnahme ist kostenlos.

Die Anmeldung und weitere Infos findest du unter: bit.ly/tutti_im_vest

TUTTI im VEST wird veranstaltet von der Musikschule der Stadt Marl, in Kooperation mit dem Jugendsinfonieorchester der Stadt Recklinghausen (JSO) und der Musikschule Recklinghausen.
Finanziert wird das Projekt durch die Kluth-Stiftung Jugend und Kultur mit freundlicher Unterstützung der Sparkasse Vest Recklinghausen.

JSO – Konzertreise nach Douai

Bericht von Lydia Hoffmeister

Vom 22 bis 25 Juni 2023 waren wir ¬– das Jugendsinfonieorchester Recklinghausen – in unserer französischen Partnerstadt Douai. Und das hieß vor allem eines:
Vier Tage lang Musik, Sommer, Sonne, Meer (zumindest bei unserem Zwischenstopp in Ostende).

Hier erfahrt ihr, was wir dabei so alles erlebt haben:

Tag 1 (Donnerstag): Am ersten Tag trafen wir uns zunächst gegen 7:30 Uhr am Depot in Recklinghausen, wo für gewöhnlich auch unsere Proben stattfinden. Dort luden wir unsere Koffer in den Reisebus und fieberten voller Erwartung auf das, was die kommenden Tage für uns bereithalten würden, auf die Abfahrt des Busses gegen 8 Uhr morgens hin.
Auf der langen Busfahrt fanden wir viel Zeit für den gegenseitigen Austausch und das gemeinsame Hören von Musik, wobei natürlich (besonders aus der hintersten Reihe des Busses) auch laut mitgesungen wurde.

Gegen Mittag legten wir einen Zwischenstopp in der belgischen Stadt Ostende ein, der uns Zeit ließ, das Meer zu genießen, spazieren zu gehen oder aber belgische Waffeln zu verputzen. Gegen Abend schließlich erreichten wir mit etwas Verspätung unser endgültiges Ziel: die charmante französische Stadt Douai.

Während des Abendessens begrüßte uns auch der Bürgermeister Douais, Frédéric Chéreau, von dessen überaus guten Deutschkenntnisse wir sehr beeindruckt waren.
Nach dem Essen ging es für uns dann auf die Bowling-Bahn. Nach der langen Busfahrt genossen wir die Gelegenheit, uns ein bisschen zu bewegen noch bis spät in die Nacht, bevor wir, wieder an unserem Hotel angekommen, zufrieden in unsere Betten fielen.

Tag 2 (Freitag): Nach einer morgendlichen Stärkung, ging es an diesem Tag für uns mit einer Schnitzeljagd los, bei der wir die Stadt Douai erkundeten, großartige Fotos schossen und unsere Erlebnisse auch in schriftlicher Form (mehr oder weniger detailgetreu) festhielten, worüber wir uns später am Abend, bei der Vorstellung unserer Ergebnisse, ausgiebig amüsiert haben.

Am Mittag war für uns bereits in einem Restaurant in der Innenstadt reserviert und eine köstliches Mahlzeit zubereitet worden. Nach dieser Stärkung setzten wir unsere Stadterkundung fort. Wir bekamen das örtliche Kunstmuseum (Musée de la Charteuse) und den Beffroi de Douai (Belfried) der Stadt zu sehen. Zum Abschluss der Turmbesichtigung konnten wir sogar dabei zusehen, wie die vielen einzelnen Glocken im Dachgeschoss des Turmes als ein großes Instrument zusammenwirken.

Gegen Abend kamen wir endlich dazu, gemeinsam mit einigen der französischen Musiker, die uns an Fagott, Tuba, Posaune, Bratsche und Kontrabass tatkräftig unterstützten, zu proben.
Wieder zurück im Hotel, ließen wir den Abend gemütlich mit Pizza und Gesellschaftsspielen ausklingen.

Tag 3 (Samstag): An diesem Tag führten uns unsere Erkundungstour der Region rund um Douai in das nahegelegene Bergbaumuseum, in dem wir dank Audioguide sogar auf Deutsch in die typische Arbeit der Bergwerkarbeiter eingeführt wurden und uns mit ihren Veränderungen im Verlauf der Zeit beschäftigen konnten. Zurück am Hotel, konnten wir uns ein wenig ausruhen, bevor es gleich mit der Generalprobe weiterging.
Nun, da die letzten Vorbereitungen für den Höhepunkt unserer Reise endlich getroffen waren, konnte um 20:30 das Konzert beginnen. Auf dem Programm, durch das Noemi Lindner sogar auf Französisch moderierte, standen:

- Bacchanale (aus Samson et Dalila, Camille Saeint-Saens, arr. Merle J. Isaac)
- Tanz der Ritter (aus Rome und Julia, Sergei Prokofiev, arr. Andreas Wins)
- Prinz der Diebe (Robin Hood, Michael Kamen, arr. Erick Debs)
- Variations académiques (Henri Vachey)
- September (aus Earth, Wind and Fire, arrangement R. Breitenbach)
- Le panthère rose (Henri Mancini, arrangement Calvin Custer)
- Resurgences op.162 (Robert Sheldon)

Danach spielten die französischen Musiker des Orchestre de Douai mit unserer Konzertmeisterin Katharina Fabri als Solistin:

- Konzert für zwei Violinen in C-Dur BWV 1043 (Johann-Sebastian Bach)
- 3. Brandenburgisches Konzert BWV 1048 (Johann-Sebastian Bach

Dann wurde das gelungene Konzert im Allzweckraum der Bufquin-Schule zelebriert, wo wir uns auch in Anwesenheit der Bürgermeister von Recklinghausen und Douai, Christoph Tesche und Frédéric Chéreau unter Tränen von Lea Zalkau, der langjährigen JSO-Managerin, verabschieden mussten, deren großartige Arbeit sicher auch die Zukunft unseres Orchesters noch prägen wird.

Tag 4 (Sonntag): Mit einem herzhaften Frühstück begann der Tag des Abschieds. Unsere Rückreise nach Recklinghausen stand bevor. Gleich nach dem Frühstück verstauten wir die zahlreichen neuen Erfahrungen und großartigen Erinnerungen in unseren Koffern und bestiegen den Bus, mit dem wir gegen Nachmittag wieder in Recklinghausen ankamen.

Wir möchten all jenen danken, die diese Reise ermöglicht haben: Den französischen Musiker*innen, den engagierten Betreuer*innen und allen, die hinter den Kulissen an der Organisation dieser wundervollen Zeit mitgearbeitet haben.


 













 


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