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Titel
Feuerwehr Recklinghausen stellt zum zweiten Mal drei Auszubildende zum Notfallsanitäter ein
Bild
Notfallsanitäter.jpg - Die drei neuen Auszubildenden Nina Matuszak - 3. v. l. -, Melanie Krüsch - 3. v. r. - und Laurine Nolte - 2. v. r. - mit Bürgermeister Christoph Tesche  -r.-, Feuerwehrleiter Thorsten Schild - l. - und Praxisanleiter Christian Schell  -2. v. l. - .
Einleitung
Die Feuerwehr Recklinghausen hat zum 1. September 2017 drei Auszubildende zum Notfallsanitäter eingestellt. Als eine der ersten Feuerwehren im Bundesland bot die Feuerwehr Recklinghausen im vergangenen Jahr erstmals die dreijährige Vollausbildung zum Notfallsanitäter an.
Haupttext


In Recklinghausen hatte die Auswahlphase für die dreijährige Vollausbildung zum Notfallsanitäter im Januar 2017 begonnen. „Auf unsere Ausschreibung hin haben wir auch diesmal Resonanz aus dem gesamten Bundesgebiet bekommen“, sagt Thorsten Schild, Leiter der Feuerwehr. Und auch Bürgermeister Christoph Tesche freut sich über das große Interesse: „Unsere Stadtverwaltung, zu der ja auch die Feuerwehr gehört, ist einer der größten Arbeitgeber in Recklinghausen. Wenn wir im Ausbildungsbereich neue Felder erschließen können, machen wir das sehr gerne und freuen uns, wenn wir damit das Interesse vieler treffen.“

In Nordrhein-Westfalen, aber auch in anderen Bundesländern, ist die Zahl der angebotenen Vollausbildungsgänge leider immer noch rar. Wenn auch mit einer steigenden Tendenz. Gründe dafür lägen, laut Feuerwehrleiter Schild, in der anfangs unklaren Finanzierung, den wenigen Lehrgangsplätzen an Rettungsdienstschulen und den fehlenden Rahmenbedingungen. „Aber gerade in Nordrhein-Westfalen als bevölkerungsreichstes Bundesland mit vielen hauptamtlichen Feuerwehren, die auch Aufgaben im Rettungsdienst erfüllen, ist diese Ausbildung wichtig. Wir gehen deshalb aus guten und richtigen Gründen bereits in das zweite Lehrjahr.“

Nach einer ersten Sichtung der 303 eingegangenen Bewerbungen sind 292 Bewerber zu einem theoretischen Online-Eignungstest eingeladen worden, weitere 26 Bewerber zum folgenden Vorstellungsgespräch. Nach dem erfolgreichen Auswahlverfahren wurden dann nach ärztlicher Begutachtung drei Auszubildende zum 1. September 2017 eingestellt. Als Zugangsvoraussetzung musste mindestens ein mittlerer schulischer Bildungsabschluss vorgewiesen werden. Hauptschüler müssen zusätzlich eine mindestens zweijährige Berufsausbildung absolviert haben.

Die Ausbildung gliedert sich in Theorie und Praxis. Der praktische Teil der Ausbildung wird an der Lehrrettungswache der Feuerwehr Recklinghausen und in Krankenhäusern der Umgebung absolviert. Die theoretische Ausbildung übernimmt die Rettungsschule Vest des Deutschen Roten Kreuzes und des Kreises Recklinghausen. Es gibt verschiedene Ausbildungsabschnitte und -bereiche, die unterschiedlichen Ausbildungsbereiche werden in Blockform aufeinander aufbauend absolviert.

Hintergrund: Der Notfallsanitäter stellt die höchste nicht-ärztliche Qualifikation im Rettungsdienst dar und hat somit den bisherigen Rettungsassistenten abgelöst. Das Berufsbild selbst wurde in Deutschland im Januar 2014 geschaffen und soll den gestiegenen Anforderungen im Rettungsdienst und der Notfallmedizin gerecht werden. Unter anderem sind bestimmte ärztliche und heilkundliche Maßnahmen für den Notfallsanitäter in Zukunft erlaubt. So dürfen Notfallsanitäter zukünftig zum Beispiel intravenöse Zugänge legen, bestimmte Medikamente eigenverantwortlich verabreichen und Thoraxpunktionen durchführen. Der ärztliche Leiter des Rettungsdienstes des Kreises Recklinghausen, Dr. Nicolaus Schuback, hat hierfür Algorithmen, sogenannte „Standard-Arbeits-Anweisungen“ (SAA) entwickelt, nach denen die zukünftigen Notfallsanitäter dann arbeiten.

Das Ausbildungsentgelt beträgt im ersten Jahr knapp 975 Euro, im zweiten Jahr 1.037 Euro und im dritten Lehrjahr 1.138 Euro. Hinzu kommen Zulagen für Dienst zu irregulären Zeiten, Weihnachtsgeld sowie vermögenswirksame Leistungen. Der erfolgreiche Abschluss der Ausbildung wird mit einer Prämie von 400 Euro honoriert. Ausbildungsleiter bei der Feuerwehr Recklinghausen ist Christian Schell, er wird unterstützt durch fünf weitere Praxisanleiter auf den einzelnen Wachabteilungen und weitere Mitarbeiter im Rettungsdienst.

Im Rahmen von Übergangsregelungen können sich aber auch bisherige Rettungsassistenten durch Fortbildungen mit abschließendem Staatsexamen zum Notfallsanitäter weiter qualifizieren. Bereits seit längerer Zeit hat die Feuerwehr Recklinghausen mit der Weiterqualifizierung von Rettungsassistenten durch Ergänzungslehrgänge und -prüfungen begonnen.

 

 

Datum
04.09.2017

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