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Die Ausstellung besteht aus drei Teilbereichen:
Im Verlauf des Rundgangs lassen sich die wichtigsten Stationen von der frühen Besiedlung der Region bis zur Gegenwart erschließen.
Foto: © Thomas Nowaczyk
1. Die Entwicklung der Stadt bis in das Jahr 1900
Von der frühen Besiedlung des Recklinghäuser Umlandes künden zahlreiche archäologische Funde, in der Ausstellung vertreten durch Objekte aus Steinzeit, Bronzezeit, germanischer und merowingischer Epoche. Besondere Höhepunkte sind ein mittelalterlicher Baumstammbrunnen und Teile der Stadtmauer aus der Zeit um 1360. Die offizielle Erhebung zur Stadt 1236 repräsentieren mittelalterliche Waffen und Münzen, Glaube und Kirche sind durch Skulpturen und Gemälde aus Spätmittelalter und früher Neuzeit vertreten. Das Handwerk wird am Beispiel des Spinnens und Webens thematisiert. Eine Feuerstelle und Mobiliar aus dem 17. bis 19. Jahrhundert zeigen die typische Ausstattung eines ehemaligen Ackerbürgerhauses. Die Engelsburg als Adelswohnsitz ist ebenfalls anhand von Möbeln repräsentiert. Die Entwicklung des Recklinghäuser Marktplatzes sowie des Stadtbildes lässt sich anhand von Gemälden und zahlreichen Grafiken nachvollziehen. Komplettiert wird dies durch Kartenmaterial aus verschiedenen Epochen.
Foto: © Thomas Nowaczyk
2. Die Geschichte des Bergbaus in der Region
In Recklinghausen wurde seit etwa 1870 Kohle abgebaut. Die Zechen „Recklinghausen I“, „König Ludwig“, „General Blumenthal“ und „Recklinghausen II“ verhalfen der Region zu wirtschaftlichem Aufschwung. Ab 1955 wurden erste Zechen zusammengelegt bzw. geschlossen, im Jahr 2001 endete schließlich das Zeitalter des Bergbaus in Recklinghausen. Die Ausstellung zeigt die typische Einrichtung einer Kaue und die Nachbildung eines Strebs. Grubenlampen und Messgeräte machen die technische Entwicklung innerhalb des Bergbaus sichtbar, Kartenmaterial verdeutlicht zusätzlich die Intensität des Abbaus. Einen besonderen Schwerpunkt stellt die Präsentation von Naiver Kunst dar. Die Werke wurden von Recklinghäuser Bergleuten in ihrer Freizeit geschaffen. Auf diese Weise setzten sie sich künstlerisch mit gesellschaftlichen Themen auseinander. Vertreten sind Skulpturen und Gemälde von Erich Bödeker, Franz Brandes, Friedrich Gerlach, Karl Hertmann und Max Valerius.
Foto: © Thomas Nowaczyk
3. Die Ereignisse des 20. Jahrhunderts
Ausgehend von der Zeit des Ersten Weltkrieges thematisiert die Ausstellung die Ereignisse des 20. Jahrhunderts. Begünstigt durch die Geldinflation von 1923 und die Weltwirtschaftskrise 1929 konnte sich die NSDAP politisch schnell etablieren und gelangte 1933 an die Macht. Wie überall in Deutschland setzten extreme Repressalien und Verfolgungen ein, die auch in Recklinghausen deutliche Spuren hinterließen. Politisch Andersdenkende wurden aus ihren Ämtern entfernt, Juden wurden verfolgt, in Konzentrationslager deportiert und hingerichtet. Mit dem Ende des Zweiten Weltkrieges beginnt die schwierige Zeit des Wiederaufbaus, in die auch die Entstehung der Recklinghäuser Ruhrfestspiele fällt. Als Gegenleistung für die Versorgung des Hamburger Theaters mit Kohle, etablierte sich hier ein einzigartiges Kulturfestival, das bis heute jährlich stattfindet. Abschließend zeigt die Ausstellung den Komplex von Migration und Zuwanderung, wodurch die Bevölkerungsstruktur Recklinghausens immer wieder stark beeinflusst wurde.