
Los geht es am Dienstag, 5. Mai, um 19 Uhr mit einem Vortrag im Willy-Brandt-Haus, dieser wird durch eine vertiefende Führung am Samstag, 9. Mai, um 15 Uhr im Ikonen-Museum ergänzt.
Mitten in Recklinghausen befindet sich das 1956 eröffnete Ikonen-Museum, das heute als bedeutendste Sammlung ostkirchlicher Kunst außerhalb der orthodoxen Länder gilt. Dennoch bleibt die Bildsprache der Ikonen vielen Menschen fremd. Im orthodoxen Christentum hingegen sind sie allgegenwärtig: Ikonen gelten als „Fenster zum Himmel“, durch die Gläubige das Wirken Gottes auf Erden ebenso erfahren können wie die unsichtbare, überirdische Welt. Sie zeigen – an der Schwelle zwischen Himmel und Erde – das Abbild eines himmlischen Urbildes.
Der reich bebilderte Vortrag führt in die grundlegenden Aspekte der Ikonenkunst ein. Vorgestellt werden die zugrunde liegende Bildauffassung, zentrale Funktionen sowie wesentliche Gestaltungsmerkmale dieser besonderen Kunstform. Referent ist Dr. Lutz Rickelt, Kustos des Ikonen-Museums Recklinghausen.
Die anschließende Führung am 9. Mai vertieft die Inhalte des Vortrags direkt am Objekt. Vor Ort wird anschaulich gezeigt, wie Ikonen entstehen und wie ihre Bildsprache zu verstehen ist. Eine Teilnahme ist nur in Verbindung mit dem Vortrag möglich.
Die Anmeldung erfolgt über die Volkshochschule Recklinghausen. Weitere Informationen sind online unter www.vhs-recklinghausen.de, telefonisch unter 02361/50-2000 oder persönlich in der Geschäftsstelle erhältlich.