Stadtportrait

Recklinghausen liegt mit circa 120.000 Einwohnern zwischen Münsterland und der Metropole Ruhr. Bereits 1017 erstmals urkundlich erwähnt und 1236 mit Stadtrechten ausgestattet, ist die Kreisstadt heute das Zentrum für Handel und Dienstleistung, Kultur und Bildung in der Emscher-Lippe-Region. Mit ihrer Altstadt und dem Wallring, der dem Verlauf der Stadtmauer folgt, spiegelt Recklinghausen noch heute mittelalterliche Siedlungsstrukturen wider und ist gleichzeitig Mittelpunkt des urbanen Lebens im Kreis Recklinghausen.

Die zahlreichen Stadtteile mit eigener Geschichte, die bis heute ihren eigenen Charme bewahrt haben, machen einen wesentlichen Reiz Recklinghausens aus. Heute trägt die Stadt ein Image, das jenseits von Kohle und Stahl positive Zukunftsaspekte betont und vor allem die klaren Standortvorteile vermittelt. Die über die Landesgrenze hinaus bedeutenden Ruhrfestspiele, die reiche Ausstattung mit Museen und die „Stadt im Grünen“ prägen Recklinghausen mittlerweile in gleicher Weise wie einst die Zechenanlagen und Industriehöfe. Der hohe Anteil an Dienstleistungs-, Einkaufs- und Verwaltungsarbeitsplätzen half der Stadt, den Strukturwandel der letzten dreißig Jahre, das heißt, den Rückzug der Montanindustrie aus der Region, zu bewältigen. Heute sind rund zwei Drittel aller Arbeitsplätze dem Dienstleistungssektor zuzurechnen, es gibt keine einzige aktive Zeche mehr.

Den besonderen kulturellen Höhepunkt bilden die jährlichen Ruhrfestspiele mit ihren zahlreichen Gastspielen hochrangiger Bühnen des In- und Auslands. Große Besucherströme, auch von weit über die Stadtgrenzen hinaus, kommen zur Eröffnung der Ruhrfestspiele am 1. Mai. Zu einem Besuchermagneten hat sich auch die Veranstaltung „Recklinghausen leuchtet“ entwickelt, die seit 2006 jedes Jahr im Herbst stattfindet. Viele hundert Scheinwerfer beleuchten dann für zwei Wochen historische Gebäude, alte Kirchen sowie zentrale Objekte der Altstadt und lassen Recklinghausen in einem besonderen Licht erscheinen. Immer anderthalb Wochen bis Palmsonntag findet in Recklinghausen auf dem Saatbruchgelände die größte Frühjahrskirmes in NRW statt - die Palmkirmes ist ein Höhepunkt und ein fester Bestandteil im Kalender der Stadt. Zahlreiche Veranstaltungen wie das Gastronomie-Fest „Zu Gast in Recklinghausen“, das Hafenfest, das Marktplatzspringen, der Rosenmontagszug oder der Weihnachtsmarkt sowie viele weitere kleine Feste machen Recklinghausen an vielen Tagen im Jahr zum Zentrum des Vests.

Sehenswert ist die Keimzelle Recklinghausens, die Altstadt: Insbesondere die Propsteikirche St. Peter (13. Jh.), die Gastkirche (15. Jh.), die Reste der Stadtmauer (14. Jh.), die vielen Ackerbürger-, Fachwerk- und Bürgerhäuser, das Rathaus sowie der Altstadtmarkt entwickeln zusammen ein besonderes Flair. Ein modernes Fußgängerleit- und Informationssystem führt die Besucher durch die Altstadt und weist auf historische Baudenkmäler, wichtige Orte und zentrale Plätze hin. Die 60 Pfosten und Infotafeln, die durch die sogenannte „Gute Stube“, also die Altstadt führen, verbinden die Quartiere „Zwei Tore Viertel“, „Palais Vest“, „Markt“, „Krim“ und das „West Quartier“.

Rund um die Altstadt lohnt sich ein Besuch des alten Kirchplatzes in Suderwich, des Hochlarer Dorfes und der sogenannten Dreieckssiedlung in Hochlarmark, wo sich eine klassische, heute denkmalgeschützte Zechenkolonie erhalten hat. Von dort geht es weiter auf der Route der Industriekultur zur Halde Hoheward mit dem Horizontobservatorium und einem Rundumblick übers Revier.

Fünf Museen in Recklinghausen laden mit ihren Dauer- und wechselnden Sonderausstellungen ein: das Ikonen-Museum mit der bedeutendsten Sammlung außerhalb der orthodoxen Länder, die Kunsthalle mit Werken der modernen bildenden Künste, das Institut für Stadtgeschichte mit Dokumenten und Exponaten zur Geschichte von Stadt und Vest Recklinghausen, schließlich das Museum Strom & Leben im ehemaligen Umspannwerk zum Thema Elektrizität in der Geschichte der Alltagskultur - und das private Museum Jerke über polnische Kunst.

Das Stadtgebiet Recklinghausen besteht aus vier Teilen:
Recklinghausen-Altstadt I hat die Bezirke: Innenstadt, Nord-, West-, Ost- und Paulusviertel, die Hillerheide, als Bauernschaften: Speckhorn, Bockholt, Hochlar, Stuckenbusch und den westlichen Teil Berghausens. Recklinghausen-Süd II hat die Bezirke: Grullbad, Süd, König-Ludwig und den südlichen Teil Röllinghausens. Recklinghausen-Hochlarmark III hat das Viertel Hochlarmark. Recklinghausen-Suderwich IV hat die Bezirke Suderwich, Essel, Berghausen und den nördlichen Teil von Röllinghausen.

Das Stadtgebiet umfasst 66,4 Quadratkilometer, es ist zu einem Drittel bebaut. 485 Hektar Wald und 442 Hektar Park-, Grün- und Sportanlagen prägen das Stadtbild.

 

Kurz-Informationen zu weiteren Aspekten finden Sie unter den jeweiligen Links:

 Eine ausführliche Stadtchronik ab 1945 gibt es hier.

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