Geschichte und Galerie

Geschichte des Tierparks

Vestischer Zoo der 1960er Jahre. Foto: Stadtarchiv RecklinghausenZur Eröffnung des Tierparks 1931 zogen zwei Löwen in den Tierpark. „Prinz“ und „Sevilla“ hießen die beiden, die ein Geschenk des Zirkus Sarrasani waren. Nachdem die Löwen ab dem ersten Weihnachtstag bestaunt werden konnten, besuchten allein an den ersten beiden Tagen 1500 Besucher den Tierpark. Doch insgesamt war der Tierparkbestand noch recht bescheiden.

In der Folge entstand allerdings mithilfe der Stadtgartengesellschaft ein kleiner Zoo mit Füchsen, Angorakatzen, Braunbären, Wölfen, vielen Eulenarten und Raubvögeln, Kamelen, Bison, Damhirschen, Antilopen und vielen weiteren Tieren. Mehr als 500 Tiere fanden im „Vestischen Zoo“ Mitte der 1950er Jahre ein Zuhause und so wurde der „Vestische Zoo“ zu einem der beliebtesten Ausflugsziele in Recklinghausen und Umgebung. Als zusätzliche Attraktion gab es außerdem ein Ponygespann, mit dem Kinder durch Zoo und Stadtgarten fahren konnten.

Als in unmittelbarer Nachbarschaft in Gelsenkirchen der Ruhr-Zoo gegründet wurde, war schnell deutlich, dass der kleine Zoo in Recklinghausen dieser Konkurrenz nicht gewachsen sein würde. Als dann auch noch der Rat der Stadt 1953 den Stadtgarten als Standort des Großprojektes Festspielhaus wählte und der Zoo somit in dessen direkten Einzugsbereich fiel, wurde der Pachtvertrag für das Gelände aufgekündigt - die Stadt übernahm den Tierpark im Jahr 1961. Viele Großtiere, auch die in den dreißigern Jahren noch so voller Stolz betrachteten Löwen, konnten aus finanziellen Gründen nicht mehr weiter gehalten werden. Die Umgestaltung des Zoos zu einem Heimtiergarten begann.

Im Rahmen des Baus des Ruhrfestspielhauses wurde auch der umliegende Park samt Tiergarten umgestaltet. Aus dem einstigen Zoo entstand eine schön gestaltete Parkanlage mit vereinzelten Gehegen und Käfigen.

Noch heute ist der Park kleiner, ruhiger und gemütlicher. Ein alter Baumbestand macht das besondere Ambiente des Tierparks aus, der mitten im Stadtpark liegt. 2001 ist ein neues Vogelhaus gebaut worden und seit 2011 setzt sich der „Förderverein Tierpark“ für den Erhalt des Parks ein.

Ein neues Kaninchen- und Meerschweinchenhaus wurde im März 2013 eröffnet. Zahlreiche weitere Projekte werden zurzeit bearbeitet. Im Durchschnitt kommen circa 200.000 Besucher pro Jahr in den kleinen Tierpark.

Seit dem 4. Februar 2016 ist der Tierpark Mitglied in der Gesellschaft für Arterhaltende Vogelzucht e.V (GAV). Informationen dazu gibt es hier.

 

Der Zoo in den 1960er Jahren. Foto: Stadtarchiv Recklinghausen
Der Zoo in den 1960er Jahren. Foto: Stadtarchiv Recklinghausen
Der Zoo in den 1960er Jahren. Foto: Stadtarchiv Recklinghausen
Der Zoo in den 1960er Jahren. Foto: Stadtarchiv Recklinghausen



Mitarbeiter
Fünf Mitarbeiter der Kommunalen Servicebetriebe Recklinghausen (KSR) kümmern sich um die Tiere und übernehmen sämtliche Aufgaben von der Organisation, der Tierpflege bis zur Geburtshilfe vor Ort. Außerdem bietet das Team des Tierparks nach einer Anmeldung Gruppenführungen an.



Bildergalerie

Vögel auf einer Vogelschale beim Naschen. Foto: Stadt Recklinghausen
Bunte Vögel baden im Futter. Foto: Stadt Recklinghausen
Ein Fuchs sitzt im Gehege. Foto: Stadt Recklinghausen
Ein Kaninchen. Foto: Stadt Recklinghausen
Kaninchen im Stall. Foto: Stadt Recklinghausen
Ein Kaninchen nascht Äpfel. Foto: Stadt Recklinghausen
Esel im Streichelzoo. Foto: Stadt Recklinghausen
Ein Vogel beim Frühstück. Foto: Stadt Recklinghausen
Zwei kleine Ziegen. Foto: Stadt Recklinghausen
Ein Esel im Streichelzoo. Foto: Stadt Recklinghausen
Ein Fuchs hat sich eingerollt. Foto: Stadt Recklinghausen
Ein Schwein schnuppert an einem Apfel. Foto: Stadt Recklinghausen
Ein Pfau in voller Pracht. Foto: Stadt Recklinghausen
Eine Ziegenmutter mit ihren spielenden Lämmern. Foto: Stadt Recklinghausen
Im begehbaren Vogelhaus können Vögel im freien Flug beobachtet werden. Foto: Stadt Recklinghausen
Ein Schwein kommt aus seinem Häuschen. Foto: Stadt Recklinghausen
Ein Schwein kratzt sich am Kopf. Foto: Stadt Recklinghausen
Ein Raubvogel sitzt auf seinem Ast. Foto: Stadt Recklinghausen
Der Pfau stellt seine Federn zur Schau. Foto: Stadt Recklinghausen
Ein schwarz-gelber Vogel auf dem Weg zum Futter. Foto: Stadt Recklinghausen
Ein Huhn auf weichem Untergrund. Foto: Stadt Recklinghausen
Der Fuchs spitzt wachsam seine Ohren. Foto: Stadt Recklinghausen
Gemütlich liegt eine Ziege im Gras. Foto: Stadt Recklinghausen
Das Meerschweinchenhaus bietet einen Einblick in den Alltag der kleinen Nager. Foto: Stadt Recklinghausen

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