+++ keine Fortsetzung in 2026 +++
Aufgrund kontinuierlich gesunkener Bewerbungseingänge wird der Vorgarten-Wettbewerb für 2026 ausgesetzt. Eine Wiederaufnahme in 2027 ist allerdings geplant.
Die Stadt Recklinghausen hat im vergangenen Jahr den schönsten und klimafreundlichsten Vorgarten in der Stadt gesucht und gefunden. Am Freitag, 22. Mai, wurden die Siegerinnen ausgezeichnet.
Mit dem Wettbewerb wird besonderes bürgerschaftliches Engagement für klima- und umweltfreundliche Gartengestaltung auf privaten Wohngrundstücken gewürdigt. Gleichzeitig sollen positive Anreize geschaffen werden, versiegelte und geschotterte Flächen mit hitzefördernder Wirkung zu vermeiden und damit einen wichtigen Beitrag zum Klima-, Arten- und Umweltschutz sowie zur Verschönerung des Stadtbildes zu leisten.
Vorgarten-Wettbewerb 2025

Pressefoto: Dezernent Axel Fritz (Z. v. l.) und Klimaanpassungsmanager Felix Sprengger (l.) übergaben die Urkunden an die Gewinner*innen Frau Linda Graw (1. PLatz, mitte) und Katharina Doyle mit Mann (2. Platz, rechts). Foto: Stadt RE
Eine Fachjury, bestehend aus Mitarbeiter*innen des Fachbereichs 60, Referat IV – Projektsteuerung, Klima und Umweltschutz sowie den Kommunalen Servicebetrieben Recklinghausen (KSR), nutzte ein sorgfältig ausgearbeitetes Punktesystem, um die Gärten zu bewerten und die Gewinnerinnen zu ermitteln. Berücksichtigt wurden insbesondere die Kriterien „Ökologie und Vielfältigkeit“, „Klimafreundlichkeit“ sowie „Kreativität“.
„Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Wettbewerbs zeigen, wie viel bereits mit kleinen Maßnahmen im direkten Wohnumfeld erreicht werden kann“, erklärt Dezernent Axel Fritz. „Naturnahe Vorgärten leisten einen wichtigen Beitrag für das Stadtklima, fördern die Artenvielfalt und machen unsere Quartiere lebenswerter.“
Den ersten Platz und ein Preisgeld in Höhe von 1.000 Euro sicherte sich Linda Graw. Ihr Vorgarten überzeugte die Jury mit verschiedenen heimischen Stauden und Gräsern, ergänzt durch Frühblüher und eine besonders nachhaltige Gestaltung. Der naturnahe Garten ist ein Familienprojekt, bei dem die fünf- und achtjährigen Töchter der Familie Graw gerne mithelfen. Der Vorgarten bietet durch lange Blütezeiten wichtige Nahrung für Bienen und andere Insekten. Stauden und Gräser bleiben auch im Winter stehen und dienen als Unterschlupf für Insekten. Zudem setzt die Familie auf hitzebeständige Pflanzen, die nur selten bewässert werden müssen. Das naturnahe Mulchen mit Sand und Muscheln rundet das Konzept ab.
Der zweite Platz ging an Katharina Doyle, die ein Preisgeld in Höhe von 600 Euro erhielt. Auch dieser Vorgarten überzeugte die Jury durch eine kreative Gestaltung, insektenfreundliche Bepflanzung und einen hohen ökologischen Mehrwert. Durch den kleinen Teich besuchen neben Insekten auch Vögel gerne den Vorgarten.
Siegergarten
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