Kommunale Wärmeplanung

Der vorläufige Bericht zur Kommunalen Wärmeplanung in Recklinghausen ist ab sofort hier einsehbar.


Die Printversion kann nach vorheriger telefonischer Terminvereinbarung unter der Rufnummer 02361-502351 im Verwaltungsgebäude an der Friedrich-Ebert-Straße 40 eingesehen werden. Damit haben Bürger*innen ab sofort die Möglichkeit, sich vorab einen Überblick über die Ergebnisse zu verschaffen.

Für die Dauer von 30 Tagen (bis zum 16. März 2026) haben alle Bürgerinnen und Bürger die Gelegenheit eine schriftliche Stellungnahme abzugeben. Diese kann per Mail an klima@recklinghausen.de eingereicht werden.

PosterKWP


Die Kommunale Wärmeplanung in Recklinghausen befindet sich in der finalen Bearbeitungsphase. Die Vorstellung der Wärmepläne für die Bürgerschaft ist für den 5. März 2026 von 18-20 Uhr im Umspannwerk geplant.

Parkplaetze Museum

Die Kommunale Wärmeplanung wird in Zusammenarbeit mit dem Institut für nachhaltige Energieversorgung GmbH (INEV) durchgeführt. Die Expertise und Erfahrung des Instituts gewährleisteten eine fundierte und zukunftsorientierte Planung für Recklinghausen. Die Informationsveranstaltung bietet eine gute Gelegenheit, sich aus erster Hand über die nächsten Schritte zu informieren und sich aktiv in den Prozess einzubringen. Die Bürgerinnen und Bürger haben die Möglichkeit, Fragen zu stellen, ihre Anliegen zu äußern und ihre Meinungen einzubringen. 


Warum brauchen wir die kommunale Wärmeplanung?

Zur Eingrenzung des Klimawandels und der damit einhergehenden Folgen, hat die deutsche Bundesregierung mit dem Klimaschutzgesetz die Treibhausgasneutralität Deutschlands bis zum Jahr 2045 beschlossen. Folgen des Klimawandels sind unter anderem die Zunahme extremer Wetterereignisse wie Hitzeperioden und Trockenheit oder auch Starkregenereignisse.

Treibhausgase werden insbesondere durch die Verbrennung fossiler Energieträger zur Bereitstellung von Strom und Wärme verursacht. Ungefähr die Hälfte des Endenergiebedarfs in Deutschland fließt in die Bereitstellung von Wärme für Gebäude und Industrie. Der Wärmesektor macht damit den größten Anteil des gesamten Endenergiebedarfs in Deutschland aus. Im Gegensatz zum Stromsektor, bei dem circa die Hälfte bereits aus erneuerbaren Energien stammt, liegt dieser Anteil im Wärmesektor bei unter 20 Prozent. Das Ziel der Klimaneutralität ist ohne Wärmewende folglich nicht zu erreichen.

Ein strategisch ausgerichteter Wärmeplan, der Wärmebedarfe und Potentiale für die Erzeugung von erneuerbarer Energie sowie Abwärme harmonisiert, ist für den Erfolg der Wärmewende essentiell. Unmittelbares Ziel der Wärmeplanung ist die kosteneffiziente, nachhaltige, resiliente sowie treibhausgasneutrale Wärmeversorgung bis zum Jahr 2045.

FAQ-Katalog rund um KWP und GEG


Ansprechpartnerin für Rückfragen:
Jana Temiz
Klimaschutzmanagerin
Tel. 02361/50-2351
Nachricht an Jana Temiz
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