Geboren in Herten als Sohn eines Försters, kaufmännischer Ausbildung in Buer; 1860 Gründer eines Unternehmens für Dochtweberei, das in wilhelminischer Zeit marktführend wurde (zunächst Kunibertistraße, später Herzogswall / Ecke Reitzensteinstraße), ab 1885 auch Betrieb einer Königlich Preußischen Lotterie-Annahmestelle nebst Erwerb von größerem Grundbesitz westlich der Altstadt. Bereits vor dem Ersten Weltkrieg gründete Limper eine Privatbank, die „Recklinghäuser Bank“, die 1919 nach seinem Tod von der „Berliner Commerz- und Diskontbank“ aufgekauft wurde.
Weiteres unternehmerisches Engagement konzentrierte sich auf Sandbaggerei und Sandsteinwerke in Haltern und Rheine und auf den Bereich Ziegelei in Fürstenau. Daneben auch langjähriges ehrenamtliches bzw. kommunalpolitisches Engagement am Handelsgericht Bochum, in der Stadtverordnetenversammlung der Stadt Recklinghausen (1884–1889 und 1892–1895), im Magistrat der Stadt Recklinghausen (1895–1913) und in diversen städtischen Gremien, Kommissionen und Deputationen (Gymnasialkuratorium, Kuratorium der Oberrealschule, Stadtgartenkommission, Gemeindesteuern, Bauwesen, hier insbes. betr. die planvolle Erweiterung der Stadtbebauung im Bereich Limperstraße, Reitzensteinstraße, einschließlich der Bereitstellung von Baugrundstücken für die Christuskirche und die Synagoge). 1911 erfolgte die Verleihung des Ehrentitels Kommerzienrat.