Geboren in Recklinghausen-Hillen war Pantförder ab 1964 in der Recklinghäuser Kreisverwaltung tätig und studierte von 1971 bis 1974 Betriebswirtschaft an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster sowie von 1974 bis 1976 Jura und Pädagogik an der Ruhr-Universität in Bochum, ehe er 1979 das Staatsexamen für das Lehramt an berufsbildenden Schulen ablegte. Im Anschluss daran war er Lehrer an der Kollegschule Kuniberg Recklinghausen.
1970 trat er in die CDU ein und war von 1975 bis 1999 Mitglied des Rates der Stadt Recklinghausen. 1989 wurde er Vorsitzender der CDU-Stadtratsfraktion sowie Mitglied der Verbandsversammlung Kommunalverband Ruhrgebiet. 1999 trat er bei der Kommunalwahl in Nordrhein-Westfalen für das Amt des Bürgermeisters an und erreichte bereits im ersten Wahlgang die nötige Mehrheit, wodurch erstmals seit 1952 wieder ein CDU-Bürgermeister an der Spitze der Stadt stand. Pantförder war der erste hauptamtliche Bürgermeister, der auf Grundlage des am 6. Mai 1994 verabschiedeten NRW-Gesetzes zur Änderung der Kommunalverfassung durch Direktwahl ins Amt kam und gleichzeitig Hauptverwaltungsbeamter war. Am 1. Oktober 1999 trat er das Amt als Nachfolger von Peter Borggraefe (SPD) an.
Bei den Kommunalwahlen 2004 und 2009 wurde Pantförder jeweils mit absoluten Mehrheiten in seinem Amt bestätigt. In Pantförders Amtszeit fällt u.a. der verstärkte Strukturwandel Recklinghausens in Richtung Dienstleistungszentrum, die Gründung der Städtepartnerschaft Recklinghausen–Bytom (2000), die Schließung der Zeche Blumenthal-Haard (2001, zugleich Ende des Bergbauzeitalters in Recklinghausen) sowie die Fusionierung der Stadt- und der Kreissparkasse zur Sparkasse Vest (2003); weitere Projekte waren das Wohnen am Paulusanger mit Verlagerung der Berufskollegs auf das Bergbaugelände Blumenthal III/IV, der neue Stadthafen in Recklinghausen-Süd am Rhein-Herne-Kanal, der Bau der Ludwig-Erhard-Allee entlang des „Campus Blumenthal“, die grundlegende städtebauliche Neugestaltung des Wallrings (2001–2009) und der 2009 gefasste Ratsbeschluss zur Errichtung des Einkaufszentrums „Palais Vest“ im Südosten der Altstadt (eröffnet im September 2014).
Im November 2013 gab Pantförder, der sich langjährig auch in der Freiwilligen Feuerwehr engagierte, bekannt, im Jahr 2014 nicht mehr für das Amt des Bürgermeisters zu kandidieren.