
Alle Bürger*innen sind herzlich eingeladen, gemeinsam ein Zeichen gegen das Vergessen und für Freiheit und Frieden zu setzen.
„Antisemitismus, Rassismus und Ausgrenzung dürfen in unserer Gesellschaft keinen Platz haben“, sagt der Bürgermeister. „Mit dem Gedenken an die Pogromnacht halten wir die Erinnerung wach an die Menschen, die auch in unserer Stadt durch Nationalsozialisten verfolgt, deportiert und ermordet wurden. Dieses düsterste Kapitel unserer Geschichte darf sich nie wiederholen.“
Seit Jahren pflegen die Stadt, Glaubens-Gemeinden und gesellschaftliche Gruppen eine breit angelegte Erinnerungs- und Gedenkkultur – auch als Mahnung für Gegenwart und Zukunft.
Das Programm der Gedenkfeier wird in diesem Jahr durch Schüler*innen der Wolfgang-Borchert-Gesamtschule mitgestaltet. Für den musikalischen Rahmen sorgt Mark Mefsut von der Neuen Philharmonie Westfalen (NPW). Einen interreligiösen Akzent setzen neben Isaac Tourgman, Kantor der Jüdischen Kultusgemeinde, Propst Karl Kemper und Superintendentin Saskia Karpenstein. Tradition hat das Entzünden einer Friedens- und Hoffnungskerze am Mahnmal. Dr. Mark Gutkin, Vorsitzender der Jüdischen Kultusgemeinde, Bürgermeister Axel Tschersich und Schüler*innen werden die Kerze gemeinsam entzünden.
Im Anschluss folgt ein gemeinsamer Gang zur Synagoge am Polizeipräsidium. Dort beginnt gegen 12.15 Uhr eine Veranstaltung, die von der Bürgerinitiative „Die Erinnerung darf nie enden!“ mitgestaltet wird. In dieser Initiative haben sich engagierte Bürger*innen zusammengeschlossen. Gezeigt wird der Film „Israel und Sara“ von Tim Gralke. Der Chor AnKlang unter der Leitung von Claudius Stevens sorgt für den musikalischen Rahmen.