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Titel
Angekommen in Recklinghausen: Video-Stelen erzählen Migrationsgeschichten
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Einleitung
Unter dem Titel „Angekommen in Recklinghausen, Gelsenkirchen, Bottrop – Migrationsgeschichten aus vier Generationen“ berichten 60 Menschen aus 45 Ländern in Video-Botschaften über ihre Erfahrungen des Ankommens im Ruhrgebiet.
Haupttext


Ab Montag, 15. August, stehen für Interessierte zwei Video-Stelen zur Betrachtung im Institut für Stadtgeschichte, Hohenzollernstraße 12.

Die Interviews entstanden im Rahmen eines Projektes des Recklinghäuser Bildungsträgers RE/init e.V. und wurden gefördert vom Land Nordrhein-Westfalen. „Ich freue mich, dass wir die Video-Stelen im Institut für Stadtgeschichte erstmals öffentlich in Recklinghausen präsentieren können“, sagt Dr. Matthias Kordes, Institutsleiter und Stadtarchivar. „Die Betrachtenden erhalten auf diese Weise einen Einblick in die Lebensgeschichten – Geschichten, die nun auch ein Gesicht und eine Stimme erhalten.“

Die Videos zeigen, wie ein Miteinander verschiedener Kulturen gelingen kann und regen weiterhin dazu an. Fünf dazu ergänzende Beschreibungen historischer Persönlichkeiten zeigen zudem, dass Migration kein neuer, sondern ein die Menschheit seit jeher begleitender Aspekt ist.

„Das Thema Migration dockt an die im Institut beheimatete stadtgeschichtliche Dauerausstellung in vielerlei Hinsicht an“, ergänzt die Kunsthistorikerin Dr. Angelika Böttcher. „In der RETRO STATION lässt sich insbesondere die durch die Industrialisierung – vor allem durch den Bergbau – ausgelöste Arbeitsmigration gut nachvollziehen.“

Die Präsentation der Video-Stelen läuft bis zum 14. Oktober 2022. Interessierte Bürger*innen haben die Gelegenheit, diese während der regulären Öffnungszeiten zu betrachten. Eine vorherige Anmeldung ist nicht vonnöten.

 

Öffnungszeiten Institut für Stadtgeschichte: 

Montag und Dienstag: 8 bis 13 Uhr

Mittwoch: 8 bis 16 Uhr

Donnerstag: 8 bis 18 Uhr

Freitag: 8 bis 13 Uhr

Weitere Informationen gibt es auf der Homepage www.recklinghausen.de unter „Ruhrfestspiele & Kultur“ und „Museen“. Wer es während der Ausstellungszeit nicht schafft, hat die Gelegenheit, die Videointerviews auch online anzuschauen unter www.angekommen-in-re.de. Darüber hinaus wird auch das Haus der Geschichte Bonn die Zeitzeugen-Berichte aufnehmen: https://www.hdg.de/haus-der-geschichte.

 

Pressefoto: Sie stellten die Video-Stelen vor (v.l.): Geburgis Sommer, RE/init e. V., Kunsthistorikerin Dr. Angelika Böttcher und Stadtarchivar Dr. Matthias Kordes. Foto: Stadt RE

Datum
11.08.2022


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