Bei dem Besuch dieser Webseite werden Cookies gesetzt. Hierbei handelt es sich um Textdateien, die auf Ihrem Computer abgelegt werden und dort für einige Zeit verbleiben. Sie werden unserem Server und auch Servern von Externen auf Anfrage wieder übermittelt. Wir verwenden sie, um Zugriffe auf unserer Webseite zu analysieren, Dienstleistungen zu personalisieren und soziale Medien anzubieten. Die Cookie-Auswahl „Notwendige Cookies“ ist voreingestellt. Darüber hinaus gibt es Cookies und Dienstleister, die Daten in Drittländern (USA) mit unzureichendem Datenschutzniveau verarbeiten. Es besteht die Gefahr, dass diese zu Kontroll- und Überwachungszwecken von anderen missbraucht werden, ohne dass Sie sich mit einem Rechtsbehelf hiervor schützen können. Welche Arten von Cookies genau gesetzt werden, wie lang sie gespeichert werden, von wem sie gesetzt wurden und wie Sie dies verhindern können, können Sie unter „Details anzeigen“ erfahren oder der Datenschutzerklärung entnehmen. Die von Ihnen getroffene Auswahl der gewünschten Cookies kann jederzeit mit Wirkung für die Zukunft angepasst oder widerrufen werden.
Cookies sind kleine Textdateien, die auf Ihrem Computer abgelegt werden und dort für einige Zeit verbleiben. Sie werden auf unserem Server und auch Servern von anderen Dienstleistern, die auf unserer Webseite eingebunden sind, auf Anfrage wieder übermittelt.
Gesetzlich erlaubt sind „Notwendige Cookies“. Alle weiteren bedürfen einer Einwilligung. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass die von uns gesammelten Daten, die für die Anbietung von konkreten Leistungen erforderlich sind auch von Dritten empfangen werden und auch ohne unsere Zustimmung an andere Firmen weitergeleitet werden, um dann für andere Zwecke verarbeitet zu werden. Die Cookie-Auswahl „Notwendige Cookies“ ist voreingestellt. Die von Ihnen getroffene Auswahl der gewünschten Cookies kann jederzeit mit Wirkung für die Zukunft angepasst oder widerrufen werden. Für den Widerruf wird die Einwilligungs–ID und das Datum der Einwilligung benötigt. Diese finden Sie hier. In unserer Datenschutzerklärung erfahren Sie mehr darüber, wie wir Ihre Daten verarbeiten und wohin die Weitergabe dieser Daten erfolgt.
Im Jahr 2015 haben die Vereinten Nationen die Agenda 2030 verabschiedet. Sie bildet den globalen Rahmen für die aktuelle Umwelt- und Entwicklungspolitik. Kernstück der Agenda sind die 17 Ziele für Nachhaltige Entwicklung, die sogenannten Sustainable Development Goals (SDGs). Der Fairer Handel (oder Fairtrade) ist elementarer Bestandteil des Nachhaltigkeitsziels SDG 12: Nachhaltiger Konsum und Produktion.
So global die Agenda 2030 ist, so lokal viele der Umsetzungsvorschläge: Das Nachhaltigkeitsziel Nr. 11 stellt ab auf die „Nachhaltigen Städte und Gemeinden“ und damit konkret beispielsweise auf den Fairen Handel vor Ort und das globale Verantwortungsgefühl jedes Menschen.
Im Jahr 2024 konnte die Stadt Recklinghausen zum sechsten Mal in Folge die fünf Kriterien einer Fairtrade-Stadt erfüllen und so den Titel erneuern. Recklinghausen geht sogar über die fünf erforderlichen Kriterien hinaus und engagiert sich in Kampagnen wie die „Faire Rosenaktion“, „Faires Frühstück“ und die „Faire Woche“. Seit 2018 läuft das Projekt „Plant-for-the-Planet“ und wird voraussichtlich noch bis 2026 laufen. Außerdem dürfen sich Besucher*innen des Open-Air-Weltladens auf dem Wochenmarkt in Recklinghausen nun auch auf die faire-leckere „Gute Schokolade“, Geschmacksrichtung vegan Zartbitter freuen.
Was bedeutet Fairtrade bzw. Fairer Handel?
Fairer Handel trägt dazu bei, dass die Menschen in Entwicklungs- und Schwellenländern von ihrer Arbeit angemessen und in Würde leben können. In verschiedenen Branchen herrschen sehr ausbeuterische Arbeitsbedingungen. „Fairtrade“ setzt diesen etwas entgegen. Durch existenzsichernde Löhne bleibt den Menschen genug zum Leben übrig. Partnerschaftliche, langfristige Handelsbeziehungen und soziale Vorsorge sind gewährleistet. Konsument*innen können dies unter anderem am „Fairtrade-Siegel“ erkennen und mit ihrem Konsum ein Zeichen setzen.
Die einfachste Möglichkeit für Veränderungen zu sorgen, besteht über den Geldbeutel: Als Verbraucher werden täglich Kaufentscheidungen getroffen, die in der Summe weitreichende Folgen haben. Ein Anfang ist gemacht, wenn beim Einkauf darauf geachtet wird, Waren und Dienstleistungen zu konsumieren, von denen die Hersteller und Rohstoffproduzenten auch in Würde leben können.
Garantiert ist dies, wenn beispielsweise Waren eingekauft werden, die unter anderem mit dem Fairtrade-Siegel ausgezeichnet sind. Mit jedem Pfund fairem Kaffee tragen Käufer*innen zu einem auskömmlichen Einkommen für die Kaffeeproduzierenden bei, stoppen Kinderarbeit, stärken lokale Kooperativen und tun etwas für den Boden-, Wald- und Artenerhalt.