
„Lager Ereke“, Oskar-Körner-Str. 20, Recklinghausen-Hochlarmark (Karlstraße)
Deportiert am 07.06.1943 als „Ostarbeiter“, eingesetzt 10.07.1943-23.07.1944 bei den Ernst-Bischoff-Werken in Recklinghausen, 26.07.1944 Verhaftung in Goslar, 05.08.1944 Transport in das KZ Buchenwald, von dort am 03.09.1944 zum Außenlager „Berta“ in Düsseldorf zum Splittergrabenbau, beim Näherrücken der Front ab 03.03.1945 Verlegung nach Buchenwald, ab 10.04.1945 von dort in Kolonnen und per Zug Verlegung in das KZ Flossenburg (Ankunft: 12. April). Ab 19. April Marsch nach Süden bis zur Befreiung durch US-Soldaten am 23.04.1945.
geboren 1922
Eingliederung in die Rote Armee bis November 1946; Rückkehr nach Ribinsk.
Verhaftung durch den KGB am 25. Juli 1947; Verurteilung durch ein Kriegstribunal im Juni 1948 wg. „freiwilliger Emigration nach Deutschland 1943“ zu 25 Jahren Arbeitslager; Deportation nach Uchta/Sowjetrepublik Komi; 1955 Entlassung aus dem Lager.
Besuche in Recklinghausen 1999 und 2000.
Jurij Wassiljew, Ich, der Zwangsarbeiter. Erinnerungen an Recklinghausen. Autobiographie, Recklinghausen 2003 (ISBN: 3-931564-71-1)