
Damit ist ein entscheidender Schritt getan, um die längst überfällige Verlagerung und damit auch die Modernisierung des Standorts auf den Weg zu bringen.
Bürgermeister Axel Tschersich dankt dem heimischen Bundestagsabgeordneten Frank Schwabe sowie der Landtagsabgeordneten Anna Kavena für ihren beharrlichen Einsatz: „Diese Zusage ist ein starkes Signal an die haupt- und ehrenamtlichen Kräfte des THW. Sie leisten unverzichtbare Arbeit für die Sicherheit der Menschen in unserer Stadt und weit darüber hinaus. Es ist gut zu wissen, dass der Bund die Notwendigkeit erkannt hat und nun die finanziellen Mittel bereitstellt.“
Die Stadt hat bereits frühzeitig gemeinsam mit dem THW nach Lösungsmöglichkeiten gesucht. „Wir haben das Projekt immer unterstützt – und wir werden das auch weiterhin tun. Wenn der Neubau nun in greifbare Nähe rückt, stehen wir als Stadtverwaltung bereit, die weiteren Schritte konstruktiv und zügig zu begleiten“, so Tschersich.
Als ein möglicher neuer Standort ist ein Areal in der Nähe des Stadions Hohenhorst vorgesehen. Dort soll das THW eine moderne und bedarfsgerechte Unterkunft erhalten, die insbesondere den Anforderungen der stetig gewachsenen Helferinnen- und Helferstruktur entspricht. „Der jetzige Standort an der Carl-Still-Straße ist seit Jahren überlastet – vor allem für die weiblichen Einsatzkräfte ist die Situation nicht mehr zumutbar. Umso mehr freut es mich, dass nun endlich Bewegung in das Projekt kommt und sich das THW auf einen Standort verständigt hat“, erklärt der Bürgermeister.
Die Stadt Recklinghausen wird nach der Haushaltsentscheidung des Bundes die weiteren Planungen im vorgeschriebenen gesetzlichen Rahmen eng begleiten. Zu diesem Zweck hat Axel Tschersich eine Projektgruppe eingesetzt, in der Fachleute aus den zu beteiligenden Fachbereichen die notwendigen Abstimmungsprozesse auf den Weg bringen und umsetzen werden. „Natürlich wird dies in enger Abstimmung mit dem THW geschehen“, kündigt der Bürgermeister an.
Das THW ist stets im Einsatz, wenn Hilfe gefragt ist: ob im Zivilschutz, bei Naturkatastrophen, technischen Notlagen oder zur Unterstützung öffentlicher Veranstaltungen. Die ehrenamtlichen Helfer*innen setzen sich Tag und Nacht für die Sicherheit und Versorgung der Stadtgesellschaft ein.
„Wir können froh sein, dass wir einen solch aktiven Ortsverband haben. Er hat alle Unterstützung verdient“, betont Axel Tschersich.
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Bürgermeister Axel Tschersich freut sich über die Förderzusage des Bundes für einen THW-Neubau. Foto: Stadt RE