
Im Vergleich zu 2024 stiegen die Ankünfte um 13,6 Prozent, die Übernachtungen um 10,1 Prozent. Auch zahlreiche internationale Gäste fanden den Weg in die Festspielstadt.
Die Entwicklung seit 2019 zeigt einen deutlichen Aufwärtstrend: Während 2019 noch 59.351 Ankünfte und 118.044 Übernachtungen gezählt wurden, liegen die Werte 2025 deutlich darüber (plus 61,2 Prozent Ankünfte; plus 29,3 Prozent Übernachtungen).
Monatlich betrachtet hat sich die Saisonalität verbreitert: Neben klassischen Sommermonaten zeigen Frühjahr und Herbst starke Werte. Top-Monate 2025 nach Übernachtungen waren Oktober (15.273), September (15.207) und Mai (14.216). Auch die Sommermonate verzeichnen hohe Zahlen, was auf eine insgesamt bessere Verteilung der Nachfrage über das Jahr hinweist.
Auch die Tourist-Info Recklinghausen, die im Frühjahr 2022 an der Martinistraße 5 eröffnet wurde, verzeichnete steigende Besucherzahlen. Besonders deutlich zeigte sich dies während des Westfälischen Hansetags im Juli des vergangenen Jahres, als das erstmals in Recklinghausen stattfindende große Stadtfest für einen spürbaren Anstieg der Gäste sorgte und Tausende Interessierte in die Stadt zog.
Internationale Gäste trugen 2025 ebenfalls zur Nachfrage bei: Die Top‑5-Herkunftsländer (Niederlande 2.527 Übernachtungen, Belgien 2.027 Übernachtungen, Polen 1.430 Übernachtungen, Österreich 1.288 Übernachtungen und Vereinigtes Königreich 1.169 Übernachtungen) kamen 2025 auf zusammen 8.441 Übernachtungen. Das sind gut 5,5 % aller Übernachtungen in Recklinghausen und eine deutliche Zunahme gegenüber dem Vorjahr (7.613).
„All diese Zahlen belegen, dass Recklinghausen im Laufe der vergangenen Jahre weiter stark an Attraktivität gewonnen hat. Wir sehen sowohl eine Rückkehr von Gästen als auch eine Ausdehnung der Hauptsaison. Dies ist letztlich die erfolgreiche Umsetzung des Tourismuskonzeptes, das federführend von Georg Gabriel und seinem Team in meiner Zeit als Leiter des Fachbereichs entworfen wurde und das vom Rat dann im Oktober 2018 beschlossen wurde“, zeigt sich Bürgermeister Axel Tschersich mit der Entwicklung zufrieden.