Ab 1925 Scherlebeck (Amt Recklinghausen, ab 1926 Herten-Scherlebeck), Helenenstr. 1, Kaiserallee 14,
1933–1945 inhaftiert;
Familienadresse: Kaiserallee 20a,
Recklinghausen, Bockholter Str. 244, Sieben Quellen 21, Cäcilienhöhe 191
1932 Mitglied der KPD, am 3. Mai 1933 Verteilung von Flugblättern gegen das nationalsozialistische Regime, am 5. Mai 1933 Verhaftung durch die Gestapo, anschließend sieben Monate Haft im Polizei- und Gerichtsgefängnis Recklinghausen, danach Verurteilung u.a. durch das Oberlandesgericht Hamm wegen „Hochverrats“:
neun Jahre Zuchthaus und Arbeitslager
(Münster, Emslandlager, Oslebshausen bei Bremen).
6. Mai 1942: Anordnung der „Schutzhaft“ durch die Gestapo Münster
2. Juli 1942: Einlieferung in das KZ Buchenwald, Block 38, als „politischer Häftling“ mit der Nr. 6117, Arbeit in der Effektenkammer
11. April 1945: Befreiung des Lagers Buchenwald
Arolsen Archives:
DocID 12161562, 5280989, 5283793, 5283812,
6260799, 6260804, 6260806, 6260807
https://arolsen-archives.org/news/12-jahre-haft-die-verfolgungsgeschichte-von-hape-kerkelings-grossvater (abgerufen am 1. Juni 2026)
Stadtarchiv Herten;
Stadt- und Vestisches Archiv Recklinghausen;
Standesamt Recklinghausen.
Janine Jähnichen: Hape Kerkelings Großvater überlebte das KZ Buchenwald, in: Recklinghäuser Zeitung, Ausg. v. 15.04.2026.
Hape Kerkeling: Der Junge muss an die frische Luft – Meine Kindheit und ich, München, Pieper Verlag, 2014, S. 60–100.
Hape Kerkeling: Hauptrede zur Gedenkfeier zum 81. Jahrestag der Befreiung des KZ Buchenwald am 12. April 2026, online:
„Ein Schlussstrich unter die Erinnerung wäre der Schlussstrich unter unsere Demokratie.“ - Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora; siehe:
https://www.stiftung-gedenkstaetten.de/reflexionen/reflexionen-2026/kerkeling