Veranstaltungskalender

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Titel
Migration – Emigration – Immigration. Historische Anmerkungen zur Geschichte eines schillernden Begriffs
Kategorie
Lesungen/Vorträge
Zielgruppe
Erwachsene
Veranstaltungsdatum
05.11.2026
Zeiten

18 Uhr

Inhalt

Das lateinische Wort „migrare“ bedeutet wandern, wegziehen, übersiedeln. Und die Menschen wandern tatsächlich vom Beginn der Geschichte an. Die Bibel ist voll von derartigen Geschichten. In der Völkerwanderungszeit zwischen Spätantike und frühem Mittelalter hat sich dieses Phänomen epochal manifestiert. Man verließ die Heimat in der Hoffnung auf eine bessere, aber immer ungewisse Zukunft. Das gilt auch für Deutschland: Vom 12. bis 14. Jahrhundert brachen aus den Kerngebieten des mittelalterlichen Reiches Hundertausende auf, um im Zuge der sog. Ostsiedlung jenseits von Oder und Neiße Städte zu gründen und sich dauerhaft niederzulassen. Später dann die Auswanderung von Millionen in das „Gelobte Land“, Amerika. Aber es gab immer auch westfälische Wanderarbeiter, Grenzgänger nannte man sie, die sich für wenig Geld verdingten oder arme Heuerlinge, die sich als Wal- oder Heringsfänger anwerben ließen. Im Gegenzug kamen Einwanderer ins Land, aus Südeuropa, aus der Türkei … Heute werden mit dem Thema „Migration“ im Sinn von Überfremdung und Kontrollverlust Wahlen beeinflusst, die unseres demokratisches Selbstverständnis tangieren. Über all dies soll und will dieser Vortrag informieren.

Ein Vortrag von Dr. Volker Jakob

Um vorherige Anmeldung unter stadtgeschichte@recklinghausen.de wird gebeten.

 

Veranstaltungsstätte
Institut für Stadtgeschichte
Stadt
Recklinghausen
Eintritt
frei
Veranstaltungsadresse
Hohenzollernstraße 12, 45659 Recklinghausen

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